Bernhard Ott ist seit der Saison 2009/10 am Theater Koblenz engagiert, er dirigierte hier die erfolgreichen Premieren von Les Contes d’Hoffmann, West Side Story und Johannespassion. Vorstellungsdirigate von Werther, Zauberflöte, Don Quichotte, Orpheus in der Unterwelt unterstreichen seine Vielseitigkeit. Nach dem Studium an der Universität für Musik in Wien war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben und arbeitete als freischaffender Musiker, bevor ihn ein Engagement am Theater an der Wien zum Musiktheater brachte: Mit Fledermaus, der Uraufführung der Oper der automatische Teufel sowie als Dirigent von Jekyll & Hyde konnte er in der Musikmetropole an der Donau erste Erfolge feiern. Von dort ging Bernhard Ott an das Theater und Philharmonie Thüringen in Gera und Altenburg, wo er ebenfalls Repertoire aller Genres, von Barockoper bis Musical, erarbeitete. Unter anderem entdeckte er die Parma-Fassung 1769 von Glucks Orfeo ed Euridice in seiner Eignung für das Gearer Ensemble und erstellte eigens für diese Premiere eine vollständige Edition nach einem facsimile der Bibliothek Parma. Auch im Konzertsaal ist Bernhard Ott oft zu hören, zuletzt mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie mit einem exotischen Programm zum Thema “Rhein, Wein & Loreley”: Neben Mendelssohns Opernfragment Loreley begeisterte Bergs Kantate Der Wein.